Schweizerischer Feldweibelverband Sektion St. Gallen/Appenzell
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Rückzug Taschenmunition: Es bleiben noch wenige Monate
Donnerstag, den 09. Juli 2009 um 15:22 Uhr

Bern, 08.07.2009 - Seit eineinhalb Jahren läuft in der Armee der Rückzug der Taschenmunition. Bis Ende Juni 2009 wurden in den Grundausbildungs- und Fortbildungsdiensten oder in Retablierungsstellen mehr als 185'000 Dosen zurückgenommen. Armeeangehörigen, die zu Hause noch eine Taschenmunition lagern, bleibt noch sechs Monate Zeit zur Rückgabe.

In der Herbst-/Wintersession 2007 beauftragte das Parlament den Bundesrat, die Taschenmunition zurückzuziehen. Die Armee setzt den politischen Auftrag seit Januar 2008 um. Bis heute wurden mehr als 185'000 der insgesamt 257'000 Dosen Taschenmunition eingezogen. 840 Dosen, das entspricht 0,3 Prozent, wurden als verloren gemeldet und 62 Dosen als Verluste mittels Polizeirapporten registriert.

Der Rückzug der Taschenmunition wird Ende 2009 abgeschlossen. Bis dahin besteht für die Angehörigen der Armee die Pflicht, die Taschenmunition entweder während einer Militärdienstleistung oder ausserdienstlich in einer der 26 Retablierungsstellen der Logistikbasis der Armee zurückzugeben. Die eingezogene Taschenmunition wird in den Schulen und Kursen der Armee für die ordentliche Schiessausbildung verwendet.

Für die Taschenmunition besteht eine Rückgabepflicht. Nach Ablauf der Rückgabefrist wird anhand von Personallisten und Ausrüstungskontrollen überprüft, wer dieser Rückgabepflicht nicht nachgekommen ist. Die so ermittelten Angehörigen der Armee werden persönlich zur Taschenmunitionsrückgabe aufgefordert.